Wir - Wiebke, Max und ich, sind am Donnerstagmorgen schon früh aufgebrochen. Spontan wollten wir uns am nächsten Tag in Dahab mit Jan treffen, einem anderen Volontär, der sich am Voratg noch angekündigt hatte. Nach langem Kampf und langer Planung haben wir endlich alle zur verabredeten Zeit freibekommen. Vier Tage Urlaub in Ägypten. Die Vorfreude war schon ziemlich groß.
Von Jerusalem aus haben wir den Bus nach Eilat ans Rote Meer genommen. Von dort wollten wir weiter nach Ägypten. Jetzt ist es aber ja so, dass junge Menschen heute relativ spontan sind und auch sein müssen. Kurz vor Eilat schau ich so aus dem Fenster raus auf die andere Seite des Tals. Da sagt der Max: "Das da drüben is Aqaba, nä?" Ich dachte mir nur so: "Hmm." Und irgendwie hatten wir dann alle den gleichen Gedanken. Wenn wir schonmal hier sind, dann schauen wir doch gleich auch mal bei den Jordaniern vorbei. Gesagt, getan. Statt an die ägyptische sind wir eben an die jordanische Grenze gefahren. Dort verabschiedete uns der israelische Staat mit einer Gebühr von umgerechnet 20 Euro, während auf der anderen Seite das strahlende Gesicht von Abdullah dem Soundsovielten ein "Herzlich Willkommen!" auf den Lippen hatte.
Unser Ziel war Petra. Das ist nicht etwa die deutsche Köchin von eben diesem Abdallah, sondern eine von den Nabatäern bebaute Schlucht irgendwo in Richtung Norden. Die wichtigste Touristenattraktion des Landes. Angeblich fahren dorthin preiswerte Busse. Wir haben die Variante mit dem Taxi genommen.
Petra hat sich wirklich gelohnt. Zwar zahlt man sich da - um Klartext zu reden - dumm und dämlich, aber man bekommt eine sowohl archäologische als auch geologische Faszination zu bieten, die man in Europa selten findet. Alte Grabstätten von Königen und bedeutenden PrivatpersonenIch habe ich da mal zwei, drei Bilder. Die Fakten zu Petra spare ich mir. Oder ich fasse sie kurz zusammen: Die Nabatäer haben Petra vor 2.200 Jahren gebaut. Reich wurden sie, weil sie die vorbeiziehenden Handelskarawanen mit Steuern belegt haben. Baustil beeinflusst von den Griechen, aber mit deutlicher nabatäischer Note - wie ein Prospekt sagt.


Die Übernachtung war - verglichen mit Taxi und Schlucht - preiswert. Außerdem war es sauber. Und eine jordanische Hochzeit konnten wir über den Balkon verfolgen.
Zwischenfazit: Von meinem Sinai-Geld war nichts mehr übrig. Aber es war okay. Der erste Teil unserer Reise war anders verlaufen als erwartet, aber es war schon jetzt eine unvergleichliche Zeit.
Am nächsten Morgen sollte es dann wirklich in Richtung Sinai gehen. Mit Bus und arabischer Musik ging es nach einem Frühstück mit Aussicht auf die Stadt wieder zurück nach Aqaba, von wo aus wir die Grenze überquerten. Zum Abschied grinsten wieder Vater und Sohn, Hussein und Abdullah.

Von Jerusalem aus haben wir den Bus nach Eilat ans Rote Meer genommen. Von dort wollten wir weiter nach Ägypten. Jetzt ist es aber ja so, dass junge Menschen heute relativ spontan sind und auch sein müssen. Kurz vor Eilat schau ich so aus dem Fenster raus auf die andere Seite des Tals. Da sagt der Max: "Das da drüben is Aqaba, nä?" Ich dachte mir nur so: "Hmm." Und irgendwie hatten wir dann alle den gleichen Gedanken. Wenn wir schonmal hier sind, dann schauen wir doch gleich auch mal bei den Jordaniern vorbei. Gesagt, getan. Statt an die ägyptische sind wir eben an die jordanische Grenze gefahren. Dort verabschiedete uns der israelische Staat mit einer Gebühr von umgerechnet 20 Euro, während auf der anderen Seite das strahlende Gesicht von Abdullah dem Soundsovielten ein "Herzlich Willkommen!" auf den Lippen hatte.
Unser Ziel war Petra. Das ist nicht etwa die deutsche Köchin von eben diesem Abdallah, sondern eine von den Nabatäern bebaute Schlucht irgendwo in Richtung Norden. Die wichtigste Touristenattraktion des Landes. Angeblich fahren dorthin preiswerte Busse. Wir haben die Variante mit dem Taxi genommen.
Petra hat sich wirklich gelohnt. Zwar zahlt man sich da - um Klartext zu reden - dumm und dämlich, aber man bekommt eine sowohl archäologische als auch geologische Faszination zu bieten, die man in Europa selten findet. Alte Grabstätten von Königen und bedeutenden PrivatpersonenIch habe ich da mal zwei, drei Bilder. Die Fakten zu Petra spare ich mir. Oder ich fasse sie kurz zusammen: Die Nabatäer haben Petra vor 2.200 Jahren gebaut. Reich wurden sie, weil sie die vorbeiziehenden Handelskarawanen mit Steuern belegt haben. Baustil beeinflusst von den Griechen, aber mit deutlicher nabatäischer Note - wie ein Prospekt sagt.
Die Übernachtung war - verglichen mit Taxi und Schlucht - preiswert. Außerdem war es sauber. Und eine jordanische Hochzeit konnten wir über den Balkon verfolgen.
Zwischenfazit: Von meinem Sinai-Geld war nichts mehr übrig. Aber es war okay. Der erste Teil unserer Reise war anders verlaufen als erwartet, aber es war schon jetzt eine unvergleichliche Zeit.
Am nächsten Morgen sollte es dann wirklich in Richtung Sinai gehen. Mit Bus und arabischer Musik ging es nach einem Frühstück mit Aussicht auf die Stadt wieder zurück nach Aqaba, von wo aus wir die Grenze überquerten. Zum Abschied grinsten wieder Vater und Sohn, Hussein und Abdullah.