Ich beginne hier heute etwas verspätet mit meinem Blog; ich bin vorher einfach nicht dazu gekommen.
Ja, was gibt’s da viel zu sagen? Israel ist relativ heiß, keine Wolke am Himmel. Ich bin am letzten Sonntag um 0:30 Uhr in Tel Aviv angekommen. Beim Verlassen des Flughafengebäudes schlug mir da dann auch gleich eine nahezu tropische Warmluftfront entgegen. Es hatte um diese Zeit so um die 27° Celsius.
Mit dem Sherut-Taxi ging es dann nach Jerusalem, wo das Jaffa Gate Hostel steht. Die erste Orientierung gestaltet sich des Nachts in der Altstadt etwas schwierig, deshalb muss man besagtes Hostel auch erst suchen.
Wie dem auch sei, am nächsten Morgen wachte ich inmitten von Jerusalem auf. Das Panorama von der Terrasse meiner Unterkunft zeigte mir, dass ich mich jetzt offensichtlich im Orient befand. Hellbraune Dächer, einige Kirchtürme, die Minarette der Moscheen – ein einzigartiger Anblick.
Ja, was gibt’s da viel zu sagen? Israel ist relativ heiß, keine Wolke am Himmel. Ich bin am letzten Sonntag um 0:30 Uhr in Tel Aviv angekommen. Beim Verlassen des Flughafengebäudes schlug mir da dann auch gleich eine nahezu tropische Warmluftfront entgegen. Es hatte um diese Zeit so um die 27° Celsius.
Mit dem Sherut-Taxi ging es dann nach Jerusalem, wo das Jaffa Gate Hostel steht. Die erste Orientierung gestaltet sich des Nachts in der Altstadt etwas schwierig, deshalb muss man besagtes Hostel auch erst suchen.
Wie dem auch sei, am nächsten Morgen wachte ich inmitten von Jerusalem auf. Das Panorama von der Terrasse meiner Unterkunft zeigte mir, dass ich mich jetzt offensichtlich im Orient befand. Hellbraune Dächer, einige Kirchtürme, die Minarette der Moscheen – ein einzigartiger Anblick.
Schon um 9.00 Uhr befand ich mich mit dem Taxi auf dem Weg zum Paulushaus, meiner zweiten und vorerst letzten Unterkunft. Der Taxifahrer hieß Youssef und knöpfte mir für eine Fahrt von ca. 2,5 Kilometern den stolzen Betrag von 80 Schekeln ab – man muss dazu sagen dass mich die nächtliche Fahrt von Tel Aviv nach Jerusalem genau 50 Schekel gekostet hat…
Nach dem Einchecken machte ich mich gleich auf den Weg in die Altstadt. Durchs Damaskustor direkt in den arabischen Suq. Ich hatte zwar meine Fotokamera dabei, aber ich machte kein einziges Foto. Ich musste die Umgebung erst einmal auf mich wirken lassen; ich musste praktisch eintauchen in diese neue Welt.
Am ersten Tag lief ich die komplette Altstadt hoch und runter, kreuz und quer. Vom Muslimischen Viertel bis zur Klagemauer, durch das Jüdische Viertel nach einer kurzen (und teuren) Rast durch den christlichen Teil der Stadt… Ich bin am ersten Tag schon fast überall vorbeigekommen.
Der nächste Tag fiel eigentlich genauso aus. Am Abend kamen dann auch endlich einige bekannte Gesichter (Philip und Marc) in mein Sechspersonen-Zimmer.
Den Dienstagvormittag verbrachte ich mit Philip in der Altstadt. Am Nachmittag ging es dann endlich los, nachdem die Formalitäten alle erledigt waren. Ein paar Volos kamen vorbei und stellten die verschiedenen Einrichtungen vor.
Ich fasse mich mal ein bisschen kurz; am nächsten Tag gab es eine (fünfstündige) Stadtführung mit einem gewissen David, einem sefardischen Juden aus den Niederlanden. Er hatte eine hohe Stimme, viel Temperament, und er hatte ein stabiles Tempo drauf. Jedenfalls wurden wir nun mit allen möglichen Daten, Zahlen und alten Mauerstücken konfrontiert, die aus der hasmonäischen, hellenischen, osmanischen, biblischen oder vorbiblischen Zeit stammten. Aber wir haben eine Menge über die Stadt erfahren.
Heute dann besuchten wir Yad Vashem, die zentrale Holocaustgedenkstätte. Das Museum deprimiert ein bisschen. Es erinnert an die schlimmste Periode in der Geschichte des jüdischen Volkes. Doch dieses Museum beeindruckt auch auf eine ganz andere Art und Weise: Der Weg aus dem Museum hinaus führt geradewegs auf eine Art Balkon zu, von dem man weit ins Gelobte Land hineinblicken kann. Dieser Ausblick setzt ein Zeichen; er symbolisiert, dass es auch nach all den schrecklichen Leiden immer eine Zukunft gibt. Der Blick nach vorne, der Blick auf Israel soll den Überlebenden und ihren Nachkommen Mut geben für die Zukunft.
Der Tag wurde abgerundet durch den Besuch von Ester Golan, einer Holocaustüberlebenden. Und es ist an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.
Meine ersten Tage als „Auslandsdeutscher“, wie jetzt jeder von uns vom Auswärtigen Amt bezeichnet wird, waren lehrreich und interessant. Es war ein wenig anstrengend, aber zusammen mit den vielen neuen Freunden, von denen wir ja aus Hannover schon die meisten kannten, ließ es sich wirklich aushalten.
Ich würde ja gerne noch mehr schreiben, aber ich bin müde… Dieser erste Blog fiel jetzt ein bisschen länger aus. Er fasst ja auch die letzten fünf Tage zusammen. Die nächsten Eintragungen in mein „virtuelles Reisetagebuch“ werden wahrscheinlich ein wenig kürzer ausfallen…
Zum Abschluss will gesagt sein, dass ich persönlich wirklich dankbar bin, dass ich hier sein darf und im Namen Gottes den Dienst an den Menschen verrichten darf. Ich hoffe, dass es für uns alle ein gutes Jahr wird.