Nach zwei wirklich stressigen Arbeitstagen hab ich heute wieder mal freigehabt. Also bin ich um die Mittagszeit mit dem Bus in die Stadt gefahren. Ich wollte einfach mal ein paar Fotos machen von den Orten, wo ich mittlerweile schon so oft war, die ich aber meistens auf keinem Foto festgehalten hatte. Zuerst bin ich zum jüdischen Suq gegangen. Dort herrscht immer große Betriebsamkeit. Vor allem die Fischstände gefallen mir so; da liegen die Fische einfach so, schön geordnet und auf Haufen zwischen dem Eis, das man an diesen heißen Tagen braucht, um die Ware frischzuhalten.
In Mea Schearim war ich auch nochmal, wo die Orthodoxen leben. Als ich das erste Mal da war, habe ich mich nicht getraut Fotos zu machen. Man hört ja so einiges, was das angeht. Aber dieses Mal hab ich diese jüdische Welt festgehalten, die früher einmal in Osteuropa bestanden hat und heute nur noch in Brooklyn und Jerusalem zu finden ist. Aber irgendwie passt diese jüdische Schtetl-Atmosphäre nicht in den Orient. Die vielen Männer in ihren langen, schwarzen Mänteln und mit ihren Hüten… die müssen unheimlich schwitzen.
Am Rand von Mea Schearim habe ich dann einen Einblick in gelebte Politik bekommen, wie es sie nur in Israel gibt: Fünf Orthodoxe haben spontan einen riesigen Müllcontainer auf die Straße geschoben und angezündet. Das hat den Verkehr aufgehalten, für hitzige Debatten und Handgreifichkeiten gesorgt, und ich habe alles auf Foto- und Filmmaterial festgehalten. Das war ein Spaß…
In Mea Schearim war ich auch nochmal, wo die Orthodoxen leben. Als ich das erste Mal da war, habe ich mich nicht getraut Fotos zu machen. Man hört ja so einiges, was das angeht. Aber dieses Mal hab ich diese jüdische Welt festgehalten, die früher einmal in Osteuropa bestanden hat und heute nur noch in Brooklyn und Jerusalem zu finden ist. Aber irgendwie passt diese jüdische Schtetl-Atmosphäre nicht in den Orient. Die vielen Männer in ihren langen, schwarzen Mänteln und mit ihren Hüten… die müssen unheimlich schwitzen.
Am Rand von Mea Schearim habe ich dann einen Einblick in gelebte Politik bekommen, wie es sie nur in Israel gibt: Fünf Orthodoxe haben spontan einen riesigen Müllcontainer auf die Straße geschoben und angezündet. Das hat den Verkehr aufgehalten, für hitzige Debatten und Handgreifichkeiten gesorgt, und ich habe alles auf Foto- und Filmmaterial festgehalten. Das war ein Spaß…
Die Altstadt hat sich seit meinem letzten Besuch nicht verändert. Auch die Preise für Essen und Trinken sind noch immer gleich hoch. Fleisch kann man hier sowieso vergessen, da zahlt man sich dumm und dämlich.
Mein rechter großer Zeh schmerzt. Ansonsten gibt es nichts neues von mir…